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Rezension: Bernadette Saphira Huber- In 7 Tagen zum Urvertrauen- Silberschnur Verlag

Bernadette Saphira Huber möchte Ihnen mit ihrer CD und dem beigefügten Begleitbüchlein in sieben Tagen zum sogenannten Urvertrauen verhelfen. 

Die sensitive spirituelle Dichterin vermittelt auf der CD in 58 Minuten ihre Heilungs-Botschaften.  Ihr zuzuhören ist angenehm, denn sie  hat eine schöne Stimme voller Sanftheit.

1. Mantrabotschaft 
2. Tag 1- Ich bin immer bei dir
3. Tag 2- Atme und liebe
4. Tag 3- Im Frieden sein 
5. Tag 4- Rechte Zeit, rechter Ort 
6. Tag 5 –Danke 
7. Tag 6- Jetzt- Der eine Augenblick
8. Tag 7- Vertraue dem Fluss
9. Mantra

Unter Urvertrauen begreift Bernadette Saphira Huber eine innige, vertiefte Form des Vertrauenfassens. Sie spricht in diesem Zusammenhang von einer stark gewordenen Pflanze des Vertrauens, die in jedem Herzensgarten gedeiht. 

In unseren Zeiten  ist das Vertrauen  oft sehr brüchig. Wer Vertrauensmissbrauch  und Betrug mehrfach erlebt hat, wird zumeist generell misstrauisch gegenüber seinen Mitmenschen, entfernt sich immer mehr vom Licht,  schwingt  mit der Dunkelheit und deren düsteren Gestalten.    

Im Begleitbuch kann man sich in die Gedanken der Sprecherin vertiefen und sich den Lichtgedanken, der die Texte durchzieht, vergegenwärtigen. Das Buch und die CD vermitteln Zuversicht, aber auch Trost. Man ist niemals allein, wenn man sich des inneren Lichtes nicht verschließt und in Verbindung mit der Quelle bleibt, die Liebe heisst. 

Alles, was vom Licht entfernt, sollte man loslassen, denn es führt vom Vertrauen weg, dass jeder Mensch benötigt, um leben zu können und nicht nur da zu sein. 

Vertrauen ohne einen liebevollen Blick auf alles ist unmöglich. 

Empfehlenswert.

Anbei der Verlagslink. Dort können Sie die CD plus Begleitbuch bestellen: http://www.silberschnur.de/artikelliste-startseite/kategorie/startseite.html

Rezension: Leben in der Stille- Anselm Grün- Vier Türme Verlag

Diese Neuerscheinung aus dem Vier-Türme-Verlag widmet Pater Anselm der Kraft und dem Zauber der Stille. Dabei lädt er uns ein, stets aus einer Grundhaltung der Stille zu leben, um auf diese Weise die Fülle des Lebens zu erfahren. "Wie kann man zur Stille gelangen?", fragt der Autor in der Einleitung und zeigt in der Folge wie man sie erfahren kann. 

Pater Anselm zitiert ein Gedicht von Rilke und erläutert, dass der Dichter die Stille mit dem Verstummen des Zufälligen und Ungefähren verbindet. Anhand von kleinen Übungen, lernt man Stille zu erfahren und liest, dass das Schweigen von den Mönchen als ein Mittel im Kampf um die Reinheit des Herzens, um innere Lauterkeit und Rechtschaffenheit verwendet wird. Man liest von den Gefahren, die Reden mit sich bringen. Zur Sprache gebracht wird Neugier, Urteilen über andere, Ruhmsucht und Vernachlässigung der inneren Wachsamkeit. Immer tiefer dringt man in den Sinn von Schweigen ein. "Das Schweigen ist wie eine Analyse unseres Zustandes, wir machen uns nichts mehr vor, wir sehen, was in uns vorgeht." (Pater Anselm). Mönche haben einst das Schweigen als essentiellen Weg für ihre Spiritualität empfunden. 

Wer aufhört zu sprechen, hat die Chance,  sich intensiver mit seinen Gedanken und Gefühlen auseinander zu setzen und wer bewusst schweigt, will sich keineswegs von seiner Leidenschaft verabschieden, sondern sie nur anschauen und sich mit ihr aussöhnen. 

Drei Emotionen gefährden den Menschen: Traurigkeit, der Zorn und die Akedia. Diese Emotionen muss man sich genau betrachten-  in der Stille-, um sie zu überwinden. 

Schweigen macht es möglich, sich mittels der Methode der Disidentifikation von unliebsamen Gefühlen und Lebensmustern auf sein wahres Selbst zurückzuziehen. Die im Buch immer wieder präsentierten Übungen veranschaulichen, wozu Stille notwendig ist, was Schweigen eigentlich bedeutet: Alles betrachten, loslassen und sich davon distanzieren. Loslassen kann man nur, was man angenommen hat. Was man zwingend loslassen möchte, kehrt immer wieder und verfolgt uns. 

Wie Pater Anselm schreibt, kann äußeres Schweigen dazu verhelfen, inneres Emotionen freizulegen und in dieser Stille die innere Quelle zu finden. Wissen muss man, dass Schweigen und Reden keine Gegensätze darstellen, sondern sich ergänzen. Auch im Schweigen kann Kommunikation stattfinden, möglicherweise führt diese zu einem besseren Erkennen. 

Pater Anselm empfiehlt täglich Stille zu üben, nicht zuletzt weil wir so mit dem Ort in uns in Berührung kommen, an dem wir frei sind von Gedanken, Sorgen und Wünschen. Wer sich der eigenen Wahrheit, die in der Stille auftaucht, stellt, durchdringt das Chaos der Gedanken und Gefühle und erahnt das Einswerden mit Gott, woraus wie der Benediktinermönch schreibt, dann wirksames Tun entspringt. Ruhe schafft Weitblick. Beschauliche Betrachtung, also Kontemplation, lässt uns frei von Aktionismus handeln. Deshalb ist Schweigen und Stille so wichtig. 

Empfehlenswert,

Helga König

Bitte klicken sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Vier-Türme-Verlag und können das Buch  dort bestellen.Sie können es jedoch auch doch auch direkt beim Buchhändler um die Ecke ordern.
http://www.vier-tuerme-verlag.de/autoren/g/gruen-anselm/1300/meine-innere-quelle-finden

Rezension: Meine innere Quelle finden- Ein Begleiter für die Fastenzeit- Anselm Grün

Am Aschermittwoch möchte ich mittels meiner Rezension auf Pater Anselms neu erschienenes Buch "Ein Begleiter für die Fastenzeit- Meine innere Quelle finden" aufmerksam machen. 

Wie der Autor in seiner Einleitung schreibt, ist die Fastenzeit ein Kontrastprogramm, zu dem,  was uns die Überfluss- Gesellschaft heute bietet. Dabei unterstreicht Pater Anselm, dass ein Zuviel an Konsum die Fähigkeit des Genusses minimiere. Fasten ist ein Aspekt der Kultur des Verzichtens und stellt eine Gegenkultur zur Kultur des Überflusses dar. 

Katholiken versuchen sieben Wochen vor Ostern, einfacher zu leben, auf mancherlei zu verzichten, was während des Jahres selbstverständlich ist und dies  ruft lt. Pater Anselm in der Gesellschaft die Sehnsucht nach einem einfachen Leben wach. 

In der Fastenzeit geht es um die Einübung in die innere Freiheit. Ihr Ziel ist es, dass wir die Quelle finden, aus der wir schöpfen. Sobald man Kontakt mit dieser Quelle gefunden hat, wird unser Leben fruchtbar und blüht auf. Dies ist ein guter Grund, sich auf das Fasten zu freuen. 

Den 40 Fastentagen geht ein Kirchgang an Aschermittwoch voraus. Dort erhält man das Aschenkreuz zum Zeichen der Buße. "Buße" bedeutet "besser machen". 

Zuerst kann man sich dann in Pater Anselms "Gedanken über das Fasten" vertiefen. Wissen sollte man dabei, was man  vom Fasten in der frühen Kirche zu erwartet hat:

Fasten als Heilmittel für Leib und Seele 
Fasten als Kampf gegen die Leidenschaft der Seele
Das Fasten intensiviert das Beten 

Es folgen Meditationsübungen für die besagten 7 Wochen. 

Untergliedert in die Kapitel:
Fasten 
Reinigung 
Trainingszeit innere Freiheit 
Mein Sprechen 
Beten 
Mitleid 
Der Weg Jesu mit uns 

Wie Pater Anselm schreibt, ist Verzichten kein Selbstzweck. Er zitiert u.a. Freud, der einst formulierte „Wer nicht verzichten kann, der wird nie ein starkes Ich entwickeln."

Das Ziel des Trainings in der 3. Woche   ist die Selbstbeherrschung aber auch die innere Freiheit.  Ein Ziel, um dass  man sich stets neu bemühen sollte.

Es lohnt, sich in den nächsten Wochen und darüber hinaus immer wieder mit den Meditationen im Buch zu befassen und einmal ein ganz andere Art von Fasten zu probieren. 

Empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Vier-Türme-Verlag und können das Buch bestellen.http://www.vier-tuerme-verlag.de/autoren/g/gruen-anselm/1300/meine-innere-quelle-finden. Sie können es aber auch direkt beim Verlag bestellen.

Rezension: #Gier: Auswege aus dem Streben nach immer mehr- #Anselm_Grün- Vier-Türme-Verlag

In diesem bemerkenswerten Buch befasst sich der Benediktinermönch  Anselm Grün mit der Gier des Menschen und der Frage wie man die zerstörerische Kraft der Gier in eine lebensspendende verwandeln kann.

Grundlage der Gier, so der Autor, ist die Egozentrik, die sich heute im Phänomen des Narzissmus darstellt  und bekanntermaßen immer mehr zunimmt. Pater Anselm nennt und erläutert verschiedene Formen der Gier, so etwa die Habgier, die Gier nach Unwesentlichem, die Rachgier und auch die sexuelle Gier. 

Habgier offenbart sich in verschiedenen Facetten und es gibt auch eine, die mit Geiz in Verbindung steht. Marketingstrategen, das lässt Pater Anselm nicht unerwähnt, arbeiten mit der Gier des Menschen und Kapitalismus ist ohne Gier kaum denkbar. 

Der Autor nimmt u.a. Bezug auf Friedrich Schorlemmer, der sich auch schon mit diesem Thema befasst hat und auf  die Ambivalenz der Gier hinweist, die man nicht unbeachtet lassen darf. Es geht also  letztlich  um die Frage, wann die Gier kippt und zerstörerisch zu wirken beginnt und wie sie sich in einen guten Antrieb zum Leben verwandeln lässt.

Wer von der Gier geplagt werde, erlebe sie als Gegenteil von  Freiheit, werde ihr Sklave nach "immer mehr Macht und Reichtum, Ruhm und Kommunikation." Pater Anselm möchte Gier als gute Lebensenergie bewahren, aber  sie zugleich von ihrer zerstörerischen Kraft befreien, um auf diese Weise innere Freiheit und Ruhe zu erlangen. 

Zunächst erfährt man Wissenswertes über Gier-Betrachtungen im alten Griechenland. Dort nannte man sie "pleonexia". Gemeint ist damit "mehr haben zu wollen", nicht nur im Hinblick auf Besitz, sondern auch auf Macht, Anerkennung etc. 

Gierhälse in diesem Sinne sind stets und überall auf ihren Vorteil aus und schaden- das war den Griechen schon bewusst- der Gemeinschaft. Platon beispielsweise sah in der Habsucht "die Folge der Entartung des Menschengeschlechts". 

Wie Pater Anselm hervorhebt,  ist diese Haltung auf unsere Zeit übertragen jene des "Nie-genug-Bekommens" und zwar in unterschiedlichen Bereichen des Lebens, eine Haltung, die letztlich die Würde des Menschen zerstört. Erich Fromm, den Pater Anselm auch gedanklich in sein Buch einbindet, nennt drei Formen der Habgier: die Habgier des Geizigen, die Habgier des Profitjägers und die Habgier des Schürzenjägers und der Philosoph Spinoza sah in Habgier, Ehrgeiz und Wollust sogar Arten des Wahnsinns, auch wenn diese nicht zu Krankheiten zählten. 

Interessanterweise meint Plato, dass Verschwendungssucht eher geheilt werden könne als Geiz, der nach seiner Auffassung eine Art Aggression gegen sich selbst sei, während die Verschwendungssucht, die Anerkennung von außen her erhalten wolle. Dieser Beobachtung stimme ich zu.

Anselm Grün wirft einen Blick ins Sprachlexikon, um die Begriffe Gier, Habgier und Geiz auszuloten und zeigt u.a. auch wie das Alte und Neue Testament sich des Themas genähert hat. Dabei merkt der Autor an, dass Gier stets mit Betrug  und nicht selten mit Erpressung und Unterdrückung der Armen zu tun habe. Habgier sei eng verbunden mit Neid und Tücke und sie verfälsche die Botschaft Jesu, denn die Prediger, die der Habgier verfallen sind "verkünden nicht das Wort Jesu, sondern drehen es so um, dass es den Menschen gefällt und sie möglichst viel Geld für die Prediger spenden.“ 

Gier sei Götzendienst, sei falsche Religiosität, weil der Mensch sich dann nicht an Gott, sondern an irdische Dinge binde. „Das aber tut der Seele nicht gut. Denn an was sich der Mensch bindet, das prägt ihn auch. Die Bindung an materielle Dinge macht den Mensch selbst zum Ding. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Gier die Menschen in unserer Zeit dazu verführt, miteinander wie mit Dingen umzugehen.“ (S.36) 

Der Leser wird im Buch mit Gleichnissen und Erzählungen aus dem Neuen Testament vertraut gemacht, die sich mit der Gier befassen und man erfährt auch, dass dort, wo wir der Versuchung widerstehen für uns das Paradies sei. 

Zur Sprache gebracht wird u.a. der Zusammenhang von "Sorge", "Gier" sowie "Kontrolle" und Pater Anselm zeigt auch, dass es im Neuen Testament Belege gibt, die verdeutlichen, dass jede Erschütterung unseres Lebens eine Einladung sei,  "mit Jesus in uns, mit unserem wahren Selbst in Berührung zu kommen, es aufzuwecken, damit wir aus dieser inneren Mitte heraus leben.“ 

Nachdenklich stimmt der Gedanken, dass es auch eine Gier ist, stets in Harmonie leben zu wollen, denn dieses Bestreben deute darauf hin, immer auf der Gewinnerseite stehen und sein Kreuz nicht auf sich nehmen zu wollen, dies aber ist notwendig, um innerlich zu wachsen. 

Gierige Menschen kommen nie zur Ruhe. Sie leben immerfort im Hungermodus. Pater Anselm bezieht sich in seinem neuen Werk auch auf Peter Schellenbaum, der der Auffassung ist, dass der Gierige keinen Bezug zu seinem Körper habe, diesen wie eine Marionette benutze, ihn aber nicht spüre. Der Gierige weiche seiner eigenen Lebendigkeit aus, weil diese auch stets Sterblichkeit bedeute. 

Es führt zu weit,  im Rahmen der Rezension alle Facetten des Buches zu beleuchten. In unserer Zeit geht es nicht selten darum, sich zu vergleichen, geht es also um ein Verhalten, dass stets Neid und Unzufriedenheit garantiert. 

Pater Anselm erwähnt seine Kurse, die er anbietet und die dortigen Beobachtungen. Er entdeckt nicht selten bei den Kursteilnehmern verborgene Aggression, die sich als Neidgefühle, Eifersucht und Gier offenbaren. Klar muss uns werden: "Neid und Gier gehören zusammen. Beides sind Wege zum Unglücklichsein. Sich auf das einzulassen, was ich bin und tue, das ist der Weg zur inneren Ruhe und Zufriedenheit.“(S.110) Alles, was man festhält, bringt das Leben ins Stocken. Jesus warne vor jeder Form von Habsucht, weil sie uns davon abhält,  aus unseren Mitte heraus zu leben. 

"Nur wenn wir vom Haben zum Sein gelangen, kommt unser Leben in Fluss". Das Festhalten an Dinglichem verhindert das Fließen der Lebensenergie. 

Zum Ende des Buchs wartet der Autor mit zwölf Schritten zu einer befreiten Gier auf. Hier kann man sich beispielsweise im 5. Schritt bewusst machen, dass wirkliche Lust am Leben nur der erfährt, der in der Gegenwart lebt, der innerlich frei ist und das anstrebt, was ihm wahren Frieden schenkt. 

Die Gier werde am nachhaltigsten verwandelt, wenn wir die Kunst erlernen, ganz im Augenblick zu leben. Pater Anselm zeigt, wie man Gier beispielsweise in Dankbarkeit, in Solidarität, in Zuverlässigkeit und in Mitgefühl verwandeln kann und auf diese Weise gelassen und glücklich sein inneres Selbst erspürt, das solange der Mensch zerstörerisch gierig ist, ein kärgliches Dasein führen muss und bewirkt, dass es uns an Lebendigkeit mangelt. 

Wer die Lebendigkeit liebt, sollte also verhindern, dass zerstörerische Gier Raum in ihm findet.

Sehr empfehlenswert.

Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Vier-Türme-Verlag und können das Buch dort direkt bestellen:http://www.vier-tuerme-verlag.de/search?sSearch=gier. Sie können es allerding auch bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern.

Rezension: Kleines Pilger-ABC - Dr. Martin Thull- Vier-Türme-Verlag

Autor dieses Nachschlagewerkes in Dr. Martin Thull. Er versucht im Rahmen von 239 Stichworten, die er jeweils näher erläutert, Erfahrungen wiederzugeben, die Pilger vor allem auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostella in Nordspanien gemacht haben. 

Die Stichworte sind alphabetisch geordnet und müssen nicht zwingend chronologisch gelesen werden. So ist dem Buchstaben B beispielsweise u.a. der Begriff "Botofumeiro" zugeordnet. Gemeint ist damit das überdimensionale Weihrauchfass in der Kathedrale von "Santiago de Compostella". Über dieses Behältnis erfährt man dann Wissenswertes und findet unter dem Buchstaben C u.a. Informationen zu den Worten "Camino" oder auch "Compostela", jener Urkunde in lateinische Sprache, die dem Pilger bestätigt, die letzten Kilometer zu Fuß oder mit dem Pferd oder die letzten 200 Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt zu haben.

Doch nicht nur der berühmte Jakobsweg kommt zur Sprache, sondern beispielsweise auch der "Elisabethenpfad" von Eisenach nach Marburg,  des Weiteren viele praktische Begriffe, wie etwa das Wort "Magnesium", das man zu sich nehmen sollte, um beim Pilgern keine Wadenkrämpfe zu bekommen. 

Alles in allem ein wirklich brauchbares Buch für alle, die an Pilgerwissen interessiert sind, spirituell inspirierend, aber auch praktisch hilfreich.

Empfehlenswert.

Helga König

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Rezension: #Anselm_Grün begegnen- Vier Türme Verlag

Am 14. Januar 2015 feiert Pater Anselm Grün seinen 70. Geburtstag. Aufgrund dieses Ereignisses hat der Abtprimas Notker Wolf OSB im Vier-Türme-Verlag das vorliegende Buch "Anselm Grün begegnen" herausgegeben. 

Prof. Dr. Notker Wolf beginnt das fünf Kapitel umfassende Werk mit einen Geleitwort. Hier nennt er seinen Mitbruder einen "Glückfall für die Menschen", die heute geistliche Orientierung suchen und einen guten Rat benötigen. Obschon Pater Anselm der wohl meistgelesene geistliche Schriftsteller unserer Zeit sei, habe er über drei Jahrzehnte primär als Cellerar seiner Abtei gedient, lässt Wolf die Leser wissen. Es sei das geregelte Leben in seinem Kloster, das die große Kreativität ermögliche, die Pater Anselm auszeichne. Trotz Gebetszeiten und eines harten Arbeitstages bliebe genügend Mußezeit für das Lesen und Schreiben. Mit seinen Tantiemen und Honoraren trage er zum Unterhalt der Gemeinschaft bei. 

Das Buch enthält Textbeiträge von Freunden und Wegbegleitern, Mitautoren und Mitbrüdern, Prominenten und Politikern, die alle von ihren Begegnungen mit Pater Anselm berichten. Dabei sind die Texte in nachstehende Kapitel eingebunden: 

Von bescheiden bis Actionsheld. Wer ist Pater Anselm Grün? 
Mitten aus dem Leben. Das Werk und die Theologie Pater Anselm Grüns 
Erinnerungen 
Gute Wünsche
Gegen Einförmigkeit und für eine werdende Kirche für die Zukunft 

Schlussgedanken von Abt Michael Reepen und die Vorstellung der Autoren runden dieses bemerkenswerte Buch ab, das alle Leser Pater Anselm Grüns gewiss mit viel Neugierde immer wieder zur Hand nehmen werden. 

Um eine erste Vorstellung von diesem überaus sympathischen Mönch zu erhalten, empfiehlt es sich, Clemens Bittlinger "Siebenmal Anselm" aufmerksam zu lesen. Er fokussiert den Franken, den Mann, den Mönch und Theologen, den Zocker, den Autor, den Privatmensch und den Performer. Ersichtlich wird hier bereits, dass Pater Anselm, das lebt, was er schreibt und insofern authentisch ist. 

Leider ist es nicht möglich, im Rahmen einer Rezension auf die 27 unterschiedliche näher Textbeiträge einzugehen. Es sind viele vortreffliche Gedanken, die hier zu Papier gebracht wurden und die alle großen Respekt vor und die innige Verbundenheit mit Pater Anselm dokumentieren. 

Barbara Stamm, die Präsidentin des Bayrischen Landtages bringt es auf den Punkt, wenn sie sagt "Es bleibt nur zu hoffen, dass weiterhin viele Suchende in Pater Anselm einen Quell der Inspiration und Sinnstiftung finden werden." 

Ich stimme ihr zu, wenn sie schreibt, dass seine Gedanken unser Leben an den entscheidenden Punkten berühren, uns begleiten, neue Perspektiven eröffnen und letztlich näher zu uns selbst finden. Genau dies ist das Geheimnis seiner Bücher, deren Gedankenwelt, dazu verhilft, sich mit dem Leben, so wie es uns entgegengebracht wird, auszusöhnen. 

Empfehlenswert.

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Rezension: Teresa von Ávila- Die Biographie- #Insel

Autor dieses spannend zu lesenden Buches ist Alois Prinz, der in München Literaturwissenschaft und Philosophie studierte und bereits diverse erfolgreiche Biografien veröffentlicht hat. 

Teresa von Ávila (1515-1582) war die Tochter eines Adeligen aus Kastilien. Sie gilt als die größte Mystikerin des Christentums und als sehr tatkräftig. Sie reiste  immerfort und  gründete zahlreiche Klöster,  die nicht nur Orte des Gebets und der Einkehr darstellten. 

Die Einleitung thematisiert Begebenheiten aus dem Jahre 1582 in Spanien. Damals schlug den unbeschuhten Karmeliterinnen, denen Teresa angehörte, viel Hass entgegen.  Sie reist nach Burgos, wo der Erzbischof schon ihr Kommen erwartet. Teresa möchte einen Schutzraum für sich und ihre Mitschwestern, wo ihr keiner reinreden kann, ein Schutzraum vor Männern, denen Frauen in der damaligen spanischen Gesellschaft nicht selten hilflos ausgeliefert waren. Sie schafft es nach langen Verhandlungen ein altes Haus zu erwerben, in das sie ein halbes Jahr vor ihrem Ableben mit den Schwestern einzieht. Im Juli verlässt sie Burgos wieder und verstirbt wenig später in Alba. Vierzig Jahre danach wird sie heiliggesprochen. 

Teresas Leben war, wie das Buch darlegt, ziemlich  ereignisreich, obschon sie 1536 Nonne wurde. Die intellektuelle Schöne soll sich durch Gebete in Extasen gesteigert haben, um auf diese Weise Gott näher zu kommen. Dabei war sie allerdings ihren Visionen gegenüber durchaus kritisch eingestellt, aber von einem Kriterium für Echtheit ihrer Erlebnisse fest überzeugt. Innere Erleuchungen waren für sie wertlos, wenn diese nicht zu entsprechenden Taten führten. 

Alois Prinz lässt die Leser wissen, dass für Teresa der Rückzug in innere Räume ihrer Seele und das tatkräftige Handeln in der Liebe für andere zusammengehörten. Das  macht die Kirchenfrau besonders sympatisch.

In der Mitte des Buches sind einige Fotos eingebunden, die Orte und Klöster zeigen, wo sich die Heilige aufgehalten hat, die ins Visier der Inquisition geriert, weil sie mit Gott wie mit einem Freund sprach. Auf diese Weise verstieß gegen die damalige Auffassung von der geistigen und spirituellen Minderwertigkeit der Frau. 

Die Intellektuelle verfasste mehrere Bücher,  in denen sie ihre inneren Erfahrungen niederlegte. Einige der Texte zählen heute zur Weltliteratur. Für Teresa war inneres Beten sehr wichtig, weil man durch diese innere Versenkung die unfassbare Zuwendung eines freundlichen Gottes erfahre, der zu einem Gebenden werde.

Ein zentraler Satz und Ausdruck von Teresas Geisteshaltung scheint mir folgende Sentenz zu sein: 

"Unglücklich ist, wer nicht weiß, was lieben heißt."

Dies offenbart jedenfalls der Buchinhalt, den es sich zu lesen lohnt. 

Empfehlenswert

Hier der Link zum Verlag. Dort können Sie das Buch bestellen oder es alternativ auch bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern : http://www.suhrkamp.de/buecher/

Rezension: Wo die Seele Atmen holt- Marion Küstenmacher- Irisana

Diese sehr weisen 52 Impulse aus der Mystik für mehr Gelassenheit, innere Ruhe und Wachheit wurden von Marion Küstenmacher auf den Weg gebracht. Über 30 Bücher mit dem Schwerpunkt Lebenshilfe, Bewusstseinswandel, integrale Spiritualität sowie christliche, jüdische und islamische Mystik hat die Autorin schon geschrieben und wurde auch bereits mit Preisen ausgezeichnet. 

Der reich bebilderte Aufsteller mit Magnetverschluss und Spiralbindung hat 128 Seiten, misst 21,0 x 16,5 cm und zeigt 52 Farbfotos. 

Untergliedert sind die Blätter in die Abschnitte: 
Vom Innehalten und Wahrnehmen
Vom Üben und Wachwerden 
Vom Loslassen und Freiwerden 
Vom Wachsen und Reifen. 

52 Wochen hindurch verhelfen die Mystiktexte zu mehr Gelassenheit, innerer Ruhe und Wachheit. Dabei erläutert Küstenmacher zunächst, was man unter Mystik versteht und was diese bezwecken soll. Die Autorin lässt primär die Mystikerinnen und Mystiker aus den fünf großen Weltreligionen zum Leser sprechen,  als da sind: Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam. Zudem hat sie Taoismus, Konfuzianismus und die Weisheitstradition der indigenen Völker berücksichtigt. Anhand von allseits bekannten Symbolen kann man erkennen, aus welcher spirituellen Tradition der Urheber eines Zitats stammt.

Man sieht auf der Vorderseite eines Blattes stets ein Foto, liest dazu eine Verhaltensregel und findet dann der Rückseite jeweils ein Zitat eines der Weisheitslehrer  sowie Religionsphilosophen und daran anschließend Küstenmachers ausführliche Reflektion dazu sowie eine Übung. 

Woche für Woche kann man sich spiritueller Weisheiten öffnen und sie auch einüben. Schon auf der Vorderseite eines Blattes wird klar, worum es geht. Beispiele: "Erlerne Achtsamkeit", "Erkenne Deine Schatten", "Verliere nicht den Mut",  "Hüte dich vor Stolz", "Werde selbst zum Licht"

Für die vier Themenblöcke des mystischen Prozesses hat die Autorin sich von Meister Eckart (1260- ca 1328) inspirieren lassen. Dieser Philosoph und spirituelle Lehrer spielte gerne mit dem Verb "bilden" und variierte es. Dazu gibt Küstenmacher hilfreiche Erläuterungen. Man lernt durch eine Übung Leid in Mitgefühl zu transformieren. Nach einer Sentenz von Patanjali mit nachstehendem Inhalt: "Der Weise nimmt das Leiden an, denn Leiden wird leicht ausgelöst: durch die Vergänglichkeit von allem- auch von wertvollen oder dauerhaften Dingen" (Ptanjali) verdeutlicht Küstenmacher, dass ein Mensch, der sich dem Guten zuwendet, früher oder später mit Leid konfrontiert wird. Sie schreibt, dass man zwischen kleinem Ego-Leiden und großen Leiden unterscheiden muss. 

Besagtes Ego-Leiden basiert auf Enttäuschungen und Frustrationen, nicht das bekommen zu haben, was man haben wollte. Sinn des Leidens ist spirituell gesehen die selbstbezogene Schicht "abzuschmirgeln". Großes Leid erzeugt durch Hass, Krieg, Katastrophen, Angst, Gewaltstrukturen, schwere Krankheit und Tod leidet daran, dass Liebe und Frieden noch nicht als Einheit für alle gelebt werden kann. 

Wie Küstenmacher schreibt, ist es ein Weg des Mitfühlens und Mitleidens, bei dem das verborgene Ganze erscheint und die Grenzen zwischen allen Leiden aufhebt. Meiner Beobachtung nach wird das Leid bei Menschen immer schlimmer, je weniger sie bereit sind, mitzufühlen. 

Sich des Sinns von Leids bewusst zu werden, ist überaus hilfreich und lehrt loszulassen. Man erfährt mehr über Ausdauer und Geduld, über Achtsamkeit, über den Sinn des Schweigens und anders mehr. Mir gefällt, dass Küstenmacher zeigt, dass in allen Religionen, die spirituellen Ebenen sich letztlich nicht wirklich unterscheiden. Dabei schätze ich einen Satz des jüdischen Religionsphilosophen Abraham Joshua Heschel allerdings besonders: "Der Anfang unseres Glücks liegt im Erkennen, dass das Leben ohne Staunen nicht lebenswert ist. Was uns fehlt ist nicht der Wille zu glauben, sondern der Wille zu staunen."

Wer zu Staunen lernt, erahnt den verborgenen Urgrund, das Geheimnis in allem, nimmt Verbindung mit dem Guten, Wahren und Schönen auf. All das, was zu tieferen Erkenntnissen und innerer Ruhe führt zu erlernen und einzuüben,  ist sinnstiftend. Hierzu einen Leitfaden an die Hand zu bekommen, halte ich für sehr erfreulich.

Besonders empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum IRISANA-Verlag und können den Aufsteller dort bestellen:http://www.randomhouse.de/Buch/Wo-die-Seele-Atem-holt/Marion-Kuestenmacher/e447477.rhd. Sie können ihn aber auch  bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern.

Rezension: Buddha für die Handtasche- Susanne Seethaler- Irisana

Ein kleines Büchlein und 64 Weisheitskarten befinden sich in einem Karton, der von seiner Form wie ein Buch gestaltet ist. Verfasst hat das "Büchlein für die Handtasche" die Autorin Susanne Seethaler. Sie praktiziert seit 2005 buddhistische Achtsamkeitsmeditation und Einsichtsmeditation. 

Zunächst erfährt man Wissenswertes über den historischen Buddha Shakyamundi, der als Siddhartha Gautama vor mehr als 2500 Jahren in Neapel das Licht der Welt erblickte. Man liest von seinem Weg und seiner Erleuchtung und von dem Tag als er seine Leiden überwandt. Er erkannte das Anhaften, die Begierde und die Ungewissheit und den Weg, der aus dem Leiden herausführt. 45 Jahre nach seinem Erwachen starb er im Kreise seiner engsten Schüler und Wegbegleiter, durchbrach den Kreislauf der Wiedergeburten, indem er in das endgültige Nirvana eintrat.

In der Folge werden die Karten näher erläutert. Dabei gilt für alle Meditationen im Buch, dass sie Weisheit, Klarheit und Liebe zum Wachsen bringen. Jede Karte soll anregen,  dass  unser Leben erfüllter, glücklicher und liebevoller wird. Sich  mit den einzelnen Meditationen näher zu befassen ist sehr hilfreich. Man lernt auch, sich seinen "negativen“ Gefühlen" zu stellen. Wenn man negative Gefühle bewusst betrachtet, erkennt man, dass selbst die hartnäckigsten sich ständig im Wandel befinden, indem sie anschwellen  und abebben, indem sie kommen und gehen. 

Man muss sie liebevoll betrachten, um sie heilen zu können. Dazu muss man sie furchtlos aufsteigen lassen. Es ist möglich, diese negativen Energien freizusetzen, ohne andere zu verletzen. Seelische Schmerzen können sich körperlich festsetzen. Es ist notwendig,  sich in den Schmerz hineinzubegeben, um ihn auf diese Weise hervorzuholen und zu heilen. 

Man sollte seine brennende Wut erspüren, auch tiefer liegende Angst und in den Meditationen all das, was uns leiden lässt, heilen. Das kann oft lange dauern. Wichtig ist, sich in die Vergebungsmeditation einzulesen, um sie anschließend auch gut praktizieren zu können. Es ist nicht immer einfach, seelische Verletzungen zu verzeihen. Aber es befreit uns. 

Alle Karten sind auf der Vorderseite bebildert und mit einer Sentenz versehen, kann man jeweils auf der Rückseite einen Text lesen, der für eine bestimmte Meditation notwendig ist. Besonders gut gefällt mir der Text zur Meditation "Den Geist zur Ruhe kommen lassen"  aber auch die Sentenz auf der Vorderseite der Karte, die schon andeutet, worum es geht: "Nichts außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und er verwirft auch nichts.“ (Buddha) 

Empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Irisana-Verlag und können das Buch bestellen.http://www.randomhouse.de/Paperback/Buddha-fuer-die-Handtasche-Buch-plus-64-Karten/Susanne-Seethaler/e446920.rhd. Sie können es aber auch direkt bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern.

Rezension:Naturrituale zur Lebensbegleitung- Marlis Bader

Marlis Bader ist Holzbildhauerin und freischaffende Künstlerin, aber auch Expertin für abendländische Räucherkunde. Ihre diesbezüglichen Kenntnisse setzt sie im Rahmen von Ritualen ein. Diese Rituale wirken vor allem in das Unterbewusste.

Im vorliegenden Buch stellt die Autorin unterschiedliche Zugänge zur Kraft der Rituale vor. Zunächst erläutert sie ausführlich, was man unter einem Ritual zu verstehen hat und was sie selbst mit dem Begriff assoziiert. Bader begreift ein Ritual als lebendigen, lebensbegleitenden Kontext und ist der Auffassung, dass Rituale und Zeremonien dazu gedacht sind, Menschen auf dem individuellen Lebensweg zu begleiten und auch zu unterstützen. 

Mittels bestimmten Ritualen und Zeremonien verschwindet offenbar die scheinbare Grenze zwischen der alltäglichen und nicht alltäglichen Wirklichkeit und es öffnet sich ein Tor zur Anderswelt, durch die wir aus der geistigen Welt schöpfen, ordnen und gestalten können. Nach Auffassung der Autorin sind Kunst, Gebet, Zeremonien und Riten ein Urbedürfnis der Menschheit, die Wachstum eines Individuums, aber auch einer Menschengruppe verdeutlichen.

Bader berichtet über den Weg vom Kult zum Brauchtum, erläutert einzelne Ritualgegenstände und zudem, was man unter einem heiligen Raum zu verstehen hat. Durch das Öffnen dieses metaphorischen Raums wird die alltägliche Welt mit der spirituellen verbunden. Jedes Ritual bedarf eines bestimmten Raumes. 

Ausführlich befasst sich die  Rächerexpertin mit den Techniken des Verräucherns von Kräutern und Harzen und beschreibt sehr gut nachvollziehbar häufige Räucherpflanzen für Rituale und Zeremonien, darunter Alant, auch Engelwurz, Salbei und Weihrauch, der die Ausrichtung zum Geistigen unterstützen soll und den spirituellen Raum segnet und öffnet. 

Auch Salz kann verräuchert werden und zwar in Haussystemen, in denen ungeweinte Tränen zu spüren sind. Salzrituale funktionieren  bestens, auch um negative Energie zu binden.

Man erfährt u.a. Wissenswertes über Bäume im Hinblick auf indogermanischen Schamanismus. Zudem werden Baumkräfte von 21 Baumarten im Einzelnen porträtiert. Himmelsrichtungen sind ein Thema, auch die Elemente und hier bestimmte Rituale wie das Feuerritual, der Tanz mit dem Wind und ähnliches mehr. Katholiken kennen Räucherrituale mit Weihrauch von ihren Kirchbesuchen. Damit wird deutlich, dass Verräuchern  keineswegs  ein heidnisches Ritual darstellt.

Wie das Buch  darlegt, gibt es aber eine Vielzahl von Räucherkräutern und Harzen. 22 davon werden beschrieben. Ich selbst schätze Räucher-Rituale und bin von ihrer positiven Wirkung überzeugt. 

Empfehlenswert.


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